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Azathioprin

Azathioprin, ein immunsuppressiv wirkender Purinantimetabolit, wird in Kombination mit anderen Immunsuppressiva zur Vorbeugung der Abstoßungsreaktion nach allogener Organtransplantation, bei rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, systemischem Lupus erythematodes und anderen Autoimmunerkrankungen eingesetzt.
Azathioprin ist ein Produg. Der aktive Metabolit ist 6-Mercaptopurin, welcher die therapeutische Wirksamkeit und Toxizität von Azathioprin bestimmt. 6-Mercaptopurin wird durch die Xanthinoxidase zur inaktiven, eliminierbaren Thioharnsäure umgewandelt. Weiterhin ist das Enzym Thiopurin-S-Methyltransferase (TPMT) an der Biotransformation zu unwirksamen Metaboliten beteiligt. Bei 11% der Kaukasier liegt ein heterozygoter Polymorphismus im Gen der TPMT vor, der die Enzymaktivität um etwa die Hälfte reduziert. Als Folge kommt es zur erhöhten Toxizität von Azathioprin.
UAW treten bei der Behandlung mit Azathioprin in ca. 15% der Fälle auf. Die Art, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Wirkungen ist abhängig von der Dosis, der Anwendungsdauer, den Grunderkrankungen des Patienten und der Begleittherapie.Die wichtigste UAW ist eine in der Regel reversible Knochenmarksdepression, die in über 50 % der Fälle in Form von Leukopenie, häufig als Thrombozytopenie und gelegentlich als Anämie auftritt. Bei Transplantatempfängern treten sehr häufig Infektionen und parasitäre Erkrankungen auf. Sehr häufig sind gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Appetitlosigkeit mit gelegentlichem Erbrechen. Azathioprin ist mutagen und potentiell karzinogen vor allem in Bezug auf lymphoproliferative Erkrankungen, Hautkrebs, Sarkome und In-situ-Karzinome der Cervix uteri.

Aktivität Prodrug
ATC-Code L04AX01
DrugBank DB00993
CAS 446-86-6
PubChem 2265

Handelsnamen

Literaturangaben

Pharmakologie

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