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Mepoluzimab

Indikation: Mepolizumab ist zugelassen als Zusatzbehandlung bei schwerem eosinophilemn Asthma, bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (Chronic rhinosinusitis with nasal polyps, CRSwNP), bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, bei Patienten ab 6 Jahren mit schubförmig remittierender oder refraktärer eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) und bei erwachsenen Patienten mit unzureichend kontrolliertem hypereosinophilem Syndrom ohne erkennbare nicht-hämatologische sekundäre Ursache.

Die AkdÄ und das IQWiG kommen bei ihren Beurteilungen zu dem Schluss, dass der Zusatznutzen von Mepolizumab als zusätzliche Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit COPD, die durch eine erhöhte Anzahl an Eosinophilen im Blut gekennzeichnet ist und die trotz einer Kombinationstherapie aus einem ICS, einem LABA und einem LAMA unzureichend kontrolliert ist, nicht belegt ist.

Wirkmechanismus: Mepolizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper vom Typ IgG1-Kappa, der gezielt Interleukin-5 (IL-5) bindet und dadurch dessen Wirkung hemmt.

Nebenwirkungen: Häufig bis sehr häufig sind Kopfschmerzen, Infektion der unteren Atemwege, Harnwegsinfektion, Pharyngitis, Herpes zoster, Überempfindlichkeitsreaktion, Nasenverstopfung, Schmerzen im Oberbauch, Ekzem, Rückenschmerzen, Arthralgie, Fieber

Literaturangaben

Aktivität nicht klassifiziert

Handelsnamen


Pharmakologie

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