PSIAC
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Amoxapin

Indikation: Amoxapin ist zugelassen zur Behandlung therapieresistenter Depressionen, wenn Medikamente der ersten und zweiten Wahl keine ausreichende Linderung der Symptome bewirkt haben. Amoxapin ist außerdem indiziert bei Depressionen mit Begleiterkrankungen wie Angstzuständen, Agitation, Psychosen, Neurosen oder rezidivierenden Depressionen. Zugelassen ist Amoxapin in den USA, in Europa nur in Frankreich.

Wirkmechanismus: Amoxapin ist ein trizyklisches Antidepressivum. Es hemmt v. a. die Wiederaufnahme von Noradrenalin und ist ein schwacher Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und blockiert 5-HT2-Rezeptoren. Einer seiner Hauptmetaboliten, 7-Hydroxyamoxapin, wirkt als Antagonist am D2-Rezeptor. Es hat anticholinerge und antihistaminische Wirkung am H1-Rezeptor.

Nebenwirkungen: Häufige sind Angst, Nervosität, Verwirrtheitszustände, Übelkeit, Appetitzunahme, Kopfschmerzen, Schwächezustand, Schlaflosigkeit, Alpträume, Tremor, Ataxie, Palpitationen, Ödeme, Exantheme, Erhöhung des Prolaktinspiegels, verstärktes Schwitzen. Es ist als relativ toxisch eingestuft (kardial, hepatisch).

Literaturangaben

  • Jue SG. Drugs. Jul 1982; 24(1): 1-23 (Pubmed) 
Aktivität aktiver Wirkstoff/Metabolit
ATC-Code N06AA17

(94) Interaktionen wurden gefunden, davon:

KOMBINATION MIT ERHÖHTEM RISIKO EINER INTERAKTIONS-UAW (76)
INTERAKTION ZU ERWARTEN, JEDOCH BISLANG KEINE EVIDENZBASIERTEN DATEN ZUR KLINISCHEN RELEVANZ (17)
KOMBINATION OHNE BISHER BEKANNTES INTERAKTIONSRISIKO (1)

Pharmakologie

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