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Indikation: Amoxapin ist zugelassen zur Behandlung therapieresistenter Depressionen, wenn Medikamente der ersten und zweiten Wahl keine ausreichende Linderung der Symptome bewirkt haben. Amoxapin ist außerdem indiziert bei Depressionen mit Begleiterkrankungen wie Angstzuständen, Agitation, Psychosen, Neurosen oder rezidivierenden Depressionen. Zugelassen ist Amoxapin in den USA, in Europa nur in Frankreich.
Wirkmechanismus: Amoxapin ist ein trizyklisches Antidepressivum. Es hemmt v. a. die Wiederaufnahme von Noradrenalin und ist ein schwacher Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und blockiert 5-HT2-Rezeptoren. Einer seiner Hauptmetaboliten, 7-Hydroxyamoxapin, wirkt als Antagonist am D2-Rezeptor. Es hat anticholinerge und antihistaminische Wirkung am H1-Rezeptor.
Nebenwirkungen: Häufige sind Angst, Nervosität, Verwirrtheitszustände, Übelkeit, Appetitzunahme, Kopfschmerzen, Schwächezustand, Schlaflosigkeit, Alpträume, Tremor, Ataxie, Palpitationen, Ödeme, Exantheme, Erhöhung des Prolaktinspiegels, verstärktes Schwitzen. Es ist als relativ toxisch eingestuft (kardial, hepatisch).
| Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
| ATC-Code | N06AA17 |